Jannike Schubert über Alexandra

"Mit Alexandra kam ich erstmal 2012 in Berührung. Ich hatte im Theater "Die Leiden des jungen Werther" gesehen. Dort wurde an einer Stelle "Was ist das Ziel" als Musik eingebaut. Das Lied und die mir damals unbekannte Stimme hatten mich so beeindruckt, dass ich mich zu Hause sofort an den Computer setzte und googelte. Alexandras anspruchsvolle Texte und Lieder ergriffen mich teilweise sehr und mir fiel auch sofort die äußerliche Ähnlichkeit zwischen uns auf. ( was mich sofort zu einem Haarschnitt animierte :) )  Keine 2 Wochen später, auf der Suche nach einem Soloprogramm sprach ich zufällig mit Lars Wernecke, dem Schauspieldirektor des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen, und seinem Freund über mögliche Frauenrollen, und erwähnte Alexandra. Da erfuhr ich, dass Lars über ebenjene ein Stück geschrieben hatte. Er gab mir ihre Musik und das Stück zu lesen und ich war begeistert. Als ich daraufhin Alexandras Biographie las entdeckte ich immer mehr Parallelen zwischen uns. Was mich umso mehr reizte. Ich kann ihren Hang zu Extremen, mal zu Tode betrübt mal überschäumend vor Freude, sehr gut nachvollziehen. Auch die Melancholie, Sehnsucht und Romantik die ihren Texten innewohnen. Mich beeindruckt Alexandras Disziplin und ihre selbstverfassten Texte berühren mich. Ich habe mich zwei Jahre lang mit Alexandra, ihrem Leben und ihrer Musik beschäftigt und ich hoffe, dass ich ihr in meiner Darbietung gerecht werden kann. Ich trete dieser Herausforderung sie zu verkörpern mit großem Respekt und Ehrfurcht entgegen."

Wir danken herzlich für die Zurverfügungstellung dieses Interviews!

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