Mitgliedervorstellung...

Jochen Behrendt

Jochen Behrendt

Schriftführer, Gründungsmitglied und Webteam-Mitglied


Mitglied seit: 02/2003
Geburtsjahr: 1955
Wohnort: Mainz
Beruf: Systembetreuer


Eigene Zeilen von Jochen:

Schon in der Kinderzeit hat mich die Stimme von Alexandra in ihren Bann gezogen. So sehr, dass ich trotz permanentem Geldmangel zu dieser Zeit (60iger Jahre) bei allen Gelegenheiten, bei denen ich mal zu Geld kam (mal 10 Pfennig hier, mal 20 Pfennig da), mir dieses aufsparte, und als ich endlich die 4,95 DM für eine Single zusammen hatte, mir sofort den "Zigeunerjungen" in Mainz bei der Rheinelektra kaufte.

Prügel von meinem Vater handelte ich mir ein, als ich versuchte, zu der Veranstaltung "Verleihung der Goldenen Europa", die im Februar 1969 in Mainz stattfand, Einlass zu bekommen. Dazu war ich nämlich "abgehauen". Ich wollte sie einfach einmal nur sehen. Aber natürlich konnte ich keine Lücke erwischen, um unbemerkt hinein zu schlüpfen. Außerdem achteten die Menschen damals rundherum noch auf ihr Umfeld, und "streunende Kinder" wurden noch direkt angesprochen, so nach dem Motto: "Was tust Du in Deinem Alter jetzt um diese Zeit noch draußen?". Nicht so wie heute, wo das keinen mehr interessiert. Daheim angekommen, hatte man sich schon Sorgen gemacht und diese entluden sich dann auf meiner Kehrseite.

Mein ganzes Leben hat mich Alexandra irgendwie begleitet, und das obwohl ich eigentlich ein Hardrocker bin. Ich liebe die Rolling Stones und alle guten Hardrockbands der 70iger. Seit meinem 16. Lebensjahr mache ich Musik und spiele auch heute noch in einer Hardrock-Coverband (Drop-Out-Mainz) und in einer Bluesband (Uncle-Gulus-Blues-Band).

Geprägt von der Vorliebe meiner Eltern, Chanson zu hören, vertiefte sich meine Vorliebe für Alexandra natürlich noch mehr, so dass ich sie auch auf diesem Gebiet den Größen wie Juliette Greco vorzog.

Als Frau hat mich Alexandra nie angesprochen, da fand ich das blonde Mädchen in der Nachbarschaft wesentlich attraktiver, aber ihre Musik und die Art ihrer Interpretation, ihres Ausdrucks, üben damals wie heute auf mich eine unbeschreibliche Faszination aus.
Über das Internet fand ich zu den Alexandra-Freunden, die man auf einem der privat organisierten Treffen auch kennenlernen konnte. Da mein Eindruck durchaus positiv war, ich wollte nicht in so eine Clique von Spinnern geraten, bin ich dabei geblieben und heute ein Gründungsmitglied des Vereins
"Alexandra-Freunde e.V."

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