"Sehnsucht" heißt mein Lied: Alexandra

Veranstaltung mit Tirzah Haase und Armine Ghuloyan am 17.09.2015 in Hamm

Bericht: Thomas Stoye
Fotos: Copyright ©2015 Thomas Stoye

Am 17.09.2015 besuchte ich die Veranstaltung "Sehnsucht heißt mein Lied" mit Tirzah Haase (Gesang und Text) und Armine Ghuloyan (Klavier), die zur Veranstaltungsreihe "Melange - Literarische Gesellschaft zur Förderung der Salon- und Kaffeehauskultur e.V." gehört.
Siehe dazu auch den Bericht unseres Vereinsmitglieds Udo Leber aus Essen vom März 2015.

Ich war in Hamm im Restaurant Denkma(h)l, einer Lehr- und Trainingsgastronomie der Malteser.
Der Manager des Lokals freute sich besonders über mein Erscheinen, da ich extra aus Hamburg angereist war. Das Publikum bestand aus ca. 50 Personen, ab etwa 40 Jahren aufwärts.

Eingang Restaurant Denkma(h)l
Eingang zum Lokal
Bühne im Restaurant Denkma(h)l
Bühne im Restaurant Denkma(hl)

Es wurde ein vorzügliches 3-Gänge-Menü serviert. Die Musik- und Textvorträge wurden jeweils zwischen den Gängen präsentiert, was der Stimmung sehr förderlich war.
Mit Tirzah Haase war ich seit März 2015 in Mailkontakt, und mein Kommen hatte ich ihr mitgeteilt. Sie war bestens vorbereitet und hat mich zu meiner Überraschung herzlichst begrüßt. Es gab sofort einen netten und interessanten Dialog; unter anderem konnte ich ihr mit einem Datum aus Alexandras Biografie aushelfen, das ihr in der Aufregung entfallen war – was ja nur menschlich ist.
Der Programmablauf hatte sich gegenüber früheren Aufführungen nicht geändert.
Die Klavierbegleitung von Armine Ghuloyan ist sehr harmonisch abgestimmt auf Tirzah Haases Gesang.
Interessant war für mich auch, dass die Künstlerin die Schauspielschule Margot Höpfner besucht hat (wo auch Alexandra unterrichtet wurde) und berichtete, dass Margot Höpfner sich mitschuldig an Alexandras Tod fühlte, da Alexandra ihren Urlaub in Margot Höpfners Ferienwohnung auf Sylt verbringen wollte und auf dem Weg dorthin verunglückte. Es herrschte für einen Moment allgemeine Betroffenheit im Raum.
Margot Höpfner hat in weiteren Unterhaltungen mit Tirzah Haase damals zu ihr gesagt, sie werde irgendwann Alexandras Lieder mit ihrer persönlichen Art singen - und genauso ist es ja nun eingetreten. Man merkt ihr die gute Ausbildung und natürlich ihre jahrelange Erfahrung an.
Die Aufführung begann sehr gefühlvoll mit "Mein Freund der Baum", und man wurde mit mal mehr, mal weniger tiefer Stimme in wechselnden Stimmungen durch den Abend getragen. Sehr schön auch ihre Gestik und Mimik, die den Gesang sehr schön begleiteten. Hierin drückte sich ihre ganze Personlichkeit, ihre eigene Art, aus, in der sie Alexandras Lieder interpretierte.
Der Textvortrag hielt sich weitgehend an Marc Boettchers Biografie.
Während sie sang, schaute sie gelegentlich kurz zu mir herüber, und in der Pause fragte sie mich, wie es mir gefallen hatte. Ich konnte ihr nur positives Feedback geben!
Die ersten Fotos machte ich nach dem ersten Teil, und nach der Vorstellung kam es noch zu einem Gruppenfoto und weiteren angeregten Gesprächen, bevor wir uns schließlich herzlichst verabschiedeten.

Tirzah Haase und Armine Ghuloyan
Tirzah Haase (Gesang) und Armine Ghuloyan (Klavier)
 
Gruppenfoto
Dr. Thomas Eichler (Manager), Tirzah Haase,
Thomas Stoye und Armine Ghuloyan

Es gab inzwischen noch einen weiteren Aufführungstermin am 02.10.2015 in Soest, und die voerst letzte Aufführung findet am 25.11.2015 in Hagen statt.
Im nächsten Jahr wird Tirzah Haase Lieder von anderen Künstlern präsentieren.
Bleibt zu hoffen, dass auch Alexandra wieder irgendwann auf dem Programm steht!

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