Von Mensch zu Mensch – das musikalische Highlight des Jahres 2015

Für Dorothee Lotsch, von Thomas Stoye und Johanna Ernst
Fotos: Copyright © 2016 Thomas Stoye

Es ist immer schön, wenn Menschen einen positiv überraschen und wenn es dann noch eine dreifache Freude wird. Aber der Reihe nach:
Am 12.12.2015 fuhr ich von Münster (ich kam von einem Konzert der Sängerin Oonagh) nach München. Am 13.12.2015 traf ich mich in München an Alexandras Grab mit Johanna Ernst. Es war schon der Jahreszeit angemessen dämmrig, das machte es für uns mit den mitgebrachten Kerzen zu einem ruhigen, harmonischen, wunderbar schönen Erlebnis.

 

Alexandras Grabstätte
Johanna Ernst an Alexandras Grab Thomas Stoye an Alexandras Grab

 

Wir begaben uns anschließend nach Starnberg, um im dortigen Klinikum Dorothee Lotsch bei einem weihnachtlichen Konzert mit dem Kammerensemble Wladimir zu überraschen. Die Idee kam mir einige Wochen vorher, als ich mich auf Dorothees Homepage umsah und ihre Konzerttermine anschaute. Nachdem ich anfangs keinen Konzerttermin fand, der für mich in Frage kam, unterhielt ich mich mit Johanna darüber. Sie schrieb mir dann, dass sie am 13.12.2015 nach Starnberg fahre.
Ich schaute nochmal kurz meine Termine durch und spontan sagte ich, dass ich mitkomme, das werde dann die Überraschung für Dorothee, die nichts ahnte und auch keiner der wenigen, denen ich es erzählte, gab es weiter.
Wir waren schon früher als geplant da, obwohl Johannas Navi nicht richtig funktionierte. Nach einigem Suchen fanden wir dann den Veranstaltungsort - leider nicht in der Kapelle des Klinikums, es war das Casino, aber auch gut. Ich hatte Werner Dechent gefragt, wo es denn ist. Auch er ahnte es nicht, dass wir kommen. Freudig gespannt warteten wir darauf, dass Dorothee den Saal betrat. Als es dann soweit war, haben wir noch nie zuvor ein so überraschtes Gesicht gesehen. Dorothee freute sich sehr darüber und konnte es kaum glauben, uns zu sehen. Dann gab es vom Kammerensemble Wladimir ein weihnachtliches Konzert vom Feinsten mit bekannten Klassikmelodien. Beeindruckt hat uns auch sehr die Geigerin des Ensembles, das insgesamt auf allerhöchstem Niveau spielte. Dorothee sang zwei von den bekannten Alexandra-Liedern, und es war sehr schön, ihre Freude darüber zu sehen, dass wir gekommen sind!

 

Flyer des Kammerensembles Ensemble Wladimir
Dorothee Lotsch singt Dorothee Lotsch singt

 

Es war ein wunderbar schönes Konzert mit Gänsehautfeeling und großem Beifall am Ende.
Dann wurden wir spontan zu Dorothee nach Penzberg eingeladen. Dort wurde für uns nett und herzlich ein Essen zubereitet, und wir lernten auch ihre Katzen kennen.
Zu unserer großen Freude gab es nun ein Wohnzimmerkonzert mit Dorothee und dem Kammerensemble, bei dem wir weitere Alexandra-Lieder hörten – ein für uns unvergessliches Erlebnis und auch das Highlight am Jahresende! Das genossen wir sehr.
Dann gab es noch sehr schöne, interessante und herzliche Gespräche. Eines davon hatte ich mit Werner Dechent am Telefon. Er war auch sehr positiv und freudig und konnte es kaum glauben, dass wir da waren.
Der Abschied war sehr schön und herzlich und Dorothee noch immer sehr in Freude über unser Kommen. Das Ganze war für uns Emotion pur und wirklich sehr schön.
Anschließend sind Johanna und ich nach München zurück gefahren. Ich begab mich in das Hotel und Johanna weiter nach Hause zu ihrem Heimatort. Ich bin dann am nächsten Tag nach Hamburg zurück gefahren und las in der Bahn die sehr interessante und bewegende Biografie über Edith Piaf, die Legende aus Frankreich.

Wenn es möglich ist, sollten Menschen andere Menschen positiv überraschen und ihnen Freude bereiten.
Denn die Freude ist ja dann auf beiden Seiten und wir finden das besonders schön!

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