Fred Weyrich: Unvergessen!

Bericht: Dorothee Lotsch
Fotos: Copyright ©2016 Dorothee Lotsch

Am 28.08.2016 wurde dem Textdichter und Schallplattenproduzenten Fred Weyrich (u.a. für Hildegard Knef, Karel Gott, Nana Mouskouri, René Kollo, Karel Gott, Milva, Vico Torriani, Paul Kuhn und Ivan Rebroff) eine ganz besondere Ehrung zuteil:
In dankbarer Erinnerung und Anerkennung des großen Engagements um die Förderung der Sängerin Alexandra verlieh der "Alexandra-Freunde e. V." posthum die Ehrenmitgliedschaft an Fred Weyrich. Alexandras Entdecker zeichnet sich sowohl für deren größten  Erfolge wie "Sehnsucht, das Lied der Taiga" und "Erstes Morgenrot" verantwortlich. Initiativ veranlasste sein langjähriger Kollege und Freund Hans Blum (88, "Zigeunerjunge") – seines Zeichens ebenfalls Ehrenmitglied des Alexandra-Freunde e. V. - diese Auszeichnung.
Fred Weyrich lebte mehrere Jahrzehnte in Diessen-Riederau, wo er am 30.12.1999 verstarb.

Anlässlich seines 95. Geburtstags folgten Alexandra-Vereins-Vorstandsmitglieder und Freunde der Einladung von Fred Weyrichs Witwe Renate nach Diessen-Riederau. Bei strahlendem Sonnenschein und reich gedeckter Kaffeetafel erwiesen sie dem großen Schauspieler, Kabarettisten, Sänger und Komponisten im Garten seines Hauses ihre Hochachtung.
Der nächste Weg führte alle Anwesenden zum Riederauer Friedhof, wo im Rahmen einer privaten Andacht mit Musik und ergreifenden Ansprachen an das großartige Lebenswerk von Fred Weyrich erinnert wurde. Das reichgeschmückte Grab zieren u. a. ein Blumengruß der GEMA sowie umständebedingt Langspielplatten von Alexandra in einem Blumenmeer.

Fred Weyrichs geschmücktes Grab

Fred Weyrichs geschmücktes Grab

Zu Tränen gerührt nahm seine Witwe Renate Weyrich die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft entgegen, während im Hintergrund die wunderschöne, einmalige Stimme Alexandras mit dem aus der Feder von Fred Weyrich stammenden "Sehnsucht, das Lied der Taiga" erklang. Ein überglücklicher "Telefon-Überraschungs-Gratulant", nämlich der langjährige Begleiter von Alexandra und Fred Weyrich, seines Zeichens auch Ideengeber für diese Veranstaltung, Hans Blum aus Köln, rundete die ergreifende Gedenkstunde ab.
Der bewegende und sicherlich für alle unvergessliche Tag klang final bei einem gemütlichen Abendessen am Ufer des Ammersees aus – jedoch nicht, ohne bereits die ersten Ideen zu Fred Weyrichs 100. Geburtstag zu sammeln!

Gruppenfoto vor Fred Weyrichs Grab
Werner Dechent, Martin Gruber, Frank Budde, Fr. Breyer, Renate Weyrich (v.l.n.r) und Dorothee Lotsch (vorne) an Fred Weyrichs Grab

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