Ausstellungseröffnung 60er Jahre in Heide

Tradition - Aufbruch - Selbstbestimmung:

Unter dieser Überschrift hat sich die Frauengeschichtswerkstatt der Volkshochschule Heide in den vergangenen Monaten auf Spurensuche begeben. Das Ergebnis ist eine detailreiche und liebevoll zusammengestellte Ausstellung, die vom 8. Oktober bis zum 12. November auf der Museumsinsel Lüttenheit gezeigt wird.
Zu Beginn der "Sixties" herrschte noch die klassische Rollenverteilung von Frau und Mann. Während des Jahrzehnts änderte sich aufgrund von zahlreichen gesellschaftlichen Umbrüchen das Rollenbild der Frauen.
Die 68er Protestbewegung, Beat und Flower-Power waren nicht nur Begriff, sondern wirkten auch in den Alltag der Dithmarscherinnen hinein.
Die Mode wurde durch Minirock, Hippielook und Jeans revolutioniert. Ein neues Selbstverständnis der Frauen entstand, das in Abkehr vom traditionellen Betätigungsfeld Haushalt zu beruflichen Möglichkeiten und damit zur Selbstbestimmung führt.
Auch Alexandra wird im Rahmen dieser Ausstellung präsentiert!

Bericht: Thomas Stoye
Fotos Copyright ©2017: Thomas Stoye

Am 08.10.2017 bin ich von Hamburg nach Heide gefahren, um die Ausstellungseröffnung zu besuchen.
Die Museumsinsel befindet sich nur ca. 400 m vom Bahnhof Heide entfernt. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert. Dort angekommen wurde ich von den Mitarbeitern des Museums und der Frauengeschichtswerkstatt Heide freundlich empfangen.

Museumsinsel Heide

Gunda Massaro und Thomas Stoye

Das Museum war gut besucht, mit Gästen aus Heide und dem Kreis. An diesem Tag war der Eintritt kostenlos.
Herzlichst bedanken möchte ich mich bei Frau Massaro von der Frauengeschichtswerkstatt Heide, die die Alexandra-Präsentation in Zusammenarbeit mit uns Alexandra–Freunden erstellt hat. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Frau Massaro gab mir eine Einführung in die Präsentation von Alexandra und in die Ausstellung, die sehr gelungen und empfehlenswert ist.

Alexandra-Ecke

Ausstellung 60er Jahre

Man merkt, dass hier viel Zeit und Mühe investiert wurde und erfährt sehr viel über Alexandras Leben und ihr musikalisches Wirken, mit sehr schönen Fotos und Texten aus der Zeit der sechziger Jahre. Das passt hervorragend in diese Ausstellung.

In der Alexandra-Ecke

In der Alexandra-Ecke

Alexandra, eine Frau, die ihrer Zeit mit Texten und Musik weit voraus war, und einer beeindruckenden charismatischen Persönlichkeit, das ist in dieser Ausstellung gut dargestellt. Ich habe mit Frau Massaro ausführliche interessante Gespräche über Alexandra und die Ausstellung geführt; auch über Tellingstedt, wo sie am 31.07.2017 an Alexandras Todestag war. Sie hat sich sehr darüber gefreut, dass ich als Alexandra-Freund die Ausstellung besucht habe. Auch für weitere Besucher waren wir ein gutes Fotomotiv.
Bedanken möchte ich mich auch für die Fotos, die ich machen durfte. Ich kam auch mit einigen anderen Besuchern der Ausstellung während meines Besuches ins Gespräch, was für beide Seiten sehr informativ war.

Auch nahm ich mir ausgiebig Zeit für die weiteren Teilgebiete der Ausstellung. Die Texte und Exponate der 60er Jahre waren für mich als Mitglied einer Geschichtswerkstatt sehr informativ und interessant. Zum Abschluss trug ich mich ins Gästebuch des Museums ein und hinterließ im Foyer Flyer von der Gedenktafeleinweihung in Hamburg-Rothenburgsort mit Kontaktdaten unseres Vereins zurück.

Anschließend besuchte ich noch die Heider Innenstadt, die bei meinen Besuchen in Tellingstedt immer zu kurz kommt, und fuhr dann begleitet von Alexandras Musik nach Hamburg zurück.

Plakat der Ausstellung
Plakat: Copyright ©2017 Frauengeschichtswerkstatt der Volkshochschule Heide

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