Russisch-orthodoxe Kirche des heiligen Prokop in Hamburg-Stellingen

Bericht und Foto:  ©2015 Thomas Stoye

Russisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Prokop

Am 12.09.2015 nutzte ich die "Nacht der Kirchen" in Hamburg dazu, die Kirche des heiligen Prokop zu besuchen. Die Kirche ist uns Alexandra-Freunden ja dadurch bekannt, dass Alexandra dort geheiratet hat; die Fotos des bekannten Hamburger Fotografen Wolf-Hinrich Groeneveld von Alexandra und ihrem Sohn entstanden vor dieser Kirche.
Ich bin zwar schon öfter vor der Kirche gewesen, aber betreten hatte ich sie noch nie, so dass nun eine gute Gelegenheit war, dies zu tun. Ich wurde stimmungsvoll (und stimmengewaltig) von einem ökumenischen Chor begrüßt. Liturgische Gesänge, die mich sehr berührten. Dann wurde viel Wissenswertes über die Kirche und den russisch-orthodoxen Glauben berichtet, z.B. dass der Gottesdienst in den russisch-orthodoxen Kirchen normalerweise in slawischer Sprache abgehalten wird. Als Besonderheit in Hamburg-Stellingen aber auch auf deutsch.
Ich hatte die Gelegenheit, mich mit einem deutschen Gemeindemitglied zu unterhalten über Alexandra, die Kirche und ihre Geschichte, die Gemeinde und den Chor, was sehr interessant war.
Die Kirche konnte vor wenigen Tagen ihr 50jähriges Bestehen feiern; sie wird durch Spenden erhalten, u. a. auch, weil der Pachtvertrag mit Hamburg abgelaufen war. Zum Glück kam es nicht zum Abriss oder zur Entweihung.
Interessant war für mich auch der Besuch des Museums der Kirche, das neu gestaltet wurde.
Weitere Gespräche mit dem Gemeindemitglied (das übrigens wie ich aus Hamburg-Horn stammt) rundeten den späten Abend ab.
Die Kirche ist zu den Gottesdiensten und zu den Feiertagen für jedermann besuchbar.
Infos zur Kirche findet man unter www.prokopij.de und zum Chor unter www.kammerchor-russisch-orthodoxe-kirche-hamburg.de.

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