Traditionell gab es zum Gedenken an Alexandras Tod am 31. Juli ein Treffen an ihrem Grab.

Bericht: Werner Dechent
Fotos: Copyright © 2013
Dorothee Lotsch / Werner Dechent / Jürgen Schlickeisen

Alexandra's Grabstein

 


Zur 43. Wiederkehr ihres Todestages versammelten sich diesmal 18 Mitglieder und 4 Nichtmitglieder, eine stolze Anzahl. Unsere Mitglieder Thomas Stoye und Jürgen Schlickeisen waren extra per Flugzeug angereist. Ehrenmitglied Siegfried Schlegel konnte zu seinem und unserem Bedauern aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen und ließ sich entschuldigen. Entschuldigt waren ebenso Dr. Michael Rasig (Vorsitzender) und Winfried Irmler (1. stellv. Vorsitzender).

Thomas Stoye, Andrea Schnell und Dorothee Lotsch bei der Grabreinigung Bei hochsommerlichen Temperaturen, welche sehr an den 31.07.1969 erinnerten, schwitzten nicht nur Andrea Schnell, Dorothee Lotsch und Thomas Stoye bei der Grabreinigung. Die hohen Temperaturen der letzten Wochen hatten einen kleinen Teil der Grabbepflanzung vertrocknen lassen.

Im Namen des Vereins wurde ein Blumenbouquet niedergelegt. Viele Anwesende verwandelten das Grab mit ihren Blumengrüßen, einschl. lila Astern (!), in einen farbenprächtigen Anblick.

Blumenbouquet Grab mit Blumenschmuck

Die Ansprache wurde vom 2. stellv. Vorsitzenden Werner Dechent gehalten. Alexandras Sohn Alexander Nefedov ließ Grußworte ausrichten an alle, welche sich zur Erinnerung an seine Mutter an diesem Tag hier getroffen hatten.
Für die passende musikalische Umrahmung mit Alexandra-Liedern sorgten Dorothee Lotsch (Gesang) und Bernhard Carolus (Akkordeon und Gesang).
Martin Gruber sprach geistliche Worte und sang gemeinsam mit Bernhard Carolus im Duett ein Kirchenlied.

Dorothee Lotsch und Bernhard Carolus Werner Dechent bei der Ansprache Martin Gruber und Bernhard Carolus
Dorothee Lotsch und Werner Dechent haben von ihrer letzten Silute-Reise im Mai ’13 wieder Wasser aus der Memel und Erde vom Platz mitgebracht, wo Alexandras Elternhaus stand. Alle anwesenden Alexandra-VerehrerInnen verstreuten nacheinander Wasser und Erde über das Grab.
Nach einer Gedenkminute und Abschlussmusik begaben sich nach 40 Minuten fast alle Anwesenden wie schon oft in den Biergarten der nahegelegenen Kleingartenkolonie zur inneren Abkühlung.
Heimaterde und Memelwasser 

Gruppenfoto der Alexandra-Freunde

Das dortige gesellige Beisammensein endete erste gegen 21 Uhr. Erfreulich war auch der Vereinsbeitritt von Alexander Rindle, welcher uns seit Jahren immer wieder am Grab begegnete. Ein weiteres Nichtmitglied erklärte, dass er in den nächsten Tagen beitreten wolle.

Alle trennten sich mit dem Wunsch, dass wir uns bald wieder sehen.

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