Hallo Alexandra-Freunde,


hier ein Bericht von unserem Vorsitzenden Dr. Michael Rasig
nach seinem Besuch eines Auftritts der Künstlerin.
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20-jähriges Bühnenjubiläum 2005
- ein Abend voller Musik -
im Riedenburger Schlossgarten Bad Füssing am 12.09.2005
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Seit nunmehr 20 Jahren steht Astrid Harzbecker auf der Bühne, und aus diesem Anlass gab sie am 12. September 2005 im Riedenburger Schlossgarten einen eindrucksvollen Beweis ihrer künstlerischen Vielfaltigkeit und Musikalität. Mit der Vorstellung ihrer neuen CD
"Lass den Sommer in dein Herz"
präsentierte sie an jenem Abend vor mehreren hundert begeisterten Zuhörern über 2 Stunden ihre neuen Lieder.
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Bereits um 18 Uhr war im Riedenburger Schlossgarten kein Platz mehr zu bekommen. Der Riedenburger Schlossgarten, ein vor den Toren des Kurortes Bad Füssing gelegener Gastronomiebetrieb, wurde erst im Juli dieses Jahres neu eröffnet und beherbergt verschiedene Restaurationen, wie beispielsweise eine Schlosstaverne und einen bayerischen Biergarten. Im Hauptgebäude befindet sich in dessen Mitte unter einer Kuppel eine halbkreisförmige Bühne, um die Tische und Stühle arrangiert sind. Die Inneneinrichtung zeigt mit viel Holz ein typisch bayerisches Ambiente, dazwischen sehr schöne Pflanzendekorationen, und die gruppenweise angeordneten Tische verbinden kleine Holzbrücken, unter denen kleine Bächlein fließen. An den Essens- und Getränkebuffets werden Speisen und Getränke aller Art angeboten, so dass im Riedenburger Schlossgarten mit Sicherheit keiner verdursten oder verhungern muss.
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Gegen 19.30 Uhr war es dann soweit. Astrid Harzbecker betrat nach Ankündigung durch den Moderator Dieter Gerauer unter großem Eingangsapplaus die Bühne. Sie wandte sich an ihr Publikum und begann mit der Präsentation ihrer neuen CD. Die Titel ihrer neuen CD sind äußerst abwechslungsreich, mal temperamentvoll ("Tanz bis zum Morgen mit mir"), mal leidenschaftlich ("Hollywood mit dir"), mal romantisch ("Die Liebe lebt in dir") oder optimistisch ("Lass den Sommer in dein Herz"). Zwischen den einzelnen Liedern wandte sich Astrid Harzbecker immer wieder an ihr Publikum, erzählte über sich, ihre Heimat, ihre Ausbildung und ihre berufliche Laufbahn.
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Bereits im ersten Teil ihres Auftritts stellte Astrid Harzbecker die von ihr neu arrangierte Version des Alexandra-Titels "Zigeunerjunge" vor. Damit erfüllt sie einerseits einen von ihren Freunden immer wieder geäußerten Wunsch, andererseits erfüllt sie sich damit auch einen sehr persönlichen Wunsch, nämlich dafür Sorge zu tragen, dass die Erinnerung an diese großartige Künstlerin nicht in Vergessenheit gerät. In der Anmoderation zu diesem Titel erwähnte Astrid Harzbecker ihre Bewunderung für diese unvergessene Sängerin und stellte zugleich mich als Vorsitzenden des Vereins Alexandra-Freunde e.V. vor. Mich hat das ganz besonders gefreut und berührt. Über einen Kontakt mit Hans Blum sind Astrid Harzbecker und ihr Komponist und Arrangeur Hans-Jürgen Schmidt auf den Verein aufmerksam geworden, haben den Kontakt zu uns gesucht, und so war ich als Vorsitzender des Vereins zu diesem Abend persönlich von Herrn Schmidt und Astrid Harzbecker eingeladen worden. Die Interpretation des "Zigeunerjunge" hat mir sehr gut gefallen, sie ist gegenüber dem Original rhythmisch verändert, und ich hatte den Eindruck, dass Astrid Harzbecker das Lied ein wenig schneller interpretiert. Für mich eine absolute gelungene Arrangeurarbeit, die vor allem auch durch die perfekte und tolle Interpretation Astrid Harzbeckers absolut gelungen ist.
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Nach dem kurzen Ausflug in die 60er Jahre widmete sich Astrid Harzbecker wieder ihren Liedern, die sie mit viel Schwung und tänzerischen Elementen oder aber auch mit enormem Einfühlungsvermögen, manchmal auch mit Melancholie interpretierte. Jeden ihrer Titel, so höchstunterschiedlich sie in ihren Melodien und Texten auch sein mögen, interpretierte Astrid Harzbecker authentisch und perfekt. Sie sang, tanzte dazu und bezog die ganze Bühne in ihre Interpretation mit ein, so dass es nicht lange dauerte, bis auch das Publikum, durch ihr Temperament angeheizt, das Mitklatschen bzw. das Mitsingen ihrer älteren Titel begann. Auch die gefühlvollen Lichteffekte auf der Bühne tauchten Astrid Harzbeckers Lieder in das jeweils passende Licht. Der tosende Applaus des Publikums, der Astrid Harzbecker in die Pause gegen 21 Uhr verabschiedete, machte dies überdeutlich! In der Pause gab Astrid Harzbecker eifrig Autogramme und unterhielt sich mit ihren Fans, die direkt an der Bühne vor einem kleinem Stand auf sie warteten.
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Nach einer knappen halben Stunde begann der zweite Teil des Konzerts, in dem vorwiegend ältere Lieder und ihre großen Hits im Vordergrund standen, schließlich galt es ja das 20jährige Bühnenjubiläum zu feiern. Mit Titeln wie "Gondoliere", "Grüßt mir die Inseln des Südens", "Liebe ohne Wenn und Aber", "La Bambola" und "Der Wind von Mykonos" zeigte Astrid Harzbecker noch einmal ihre ungeheure Musikalität und Vielseitigkeit ihrer Interpretation, und das Publikum hat begeistert mitgeklatscht und applaudiert. Gegen 22:15 Uhr ging der wunderbar-romantische Abend voller Musik mit Astrid Harzbecker allmählich zu Ende. Zum Schluss wandte sich Astrid Harzbecker noch einmal mit sehr persönlichen Worten an ihr Publikum, dankte für die Treue und nahm die Gelegenheit wahr, ihren Arrangeur und Ehemann Hans-Jürgen Schmidt vorzustellen. Nach dem letzten Lied bat sie auch ihren Texter Hans Greiner, der für diesen Abend eigens aus München angereist war, sowie mich als Vorsitzenden der Alexandra-Freunde auf die Bühne, um sich auf diese Weise auch von uns verabschieden zu können.
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Danach sind wir noch, zusammen mit einigen Fans von Astrid Harzbecker, die aus dem Rheinland, aus Schwaben und Thüringen angereist waren, bis fast 2 Uhr im Riedenburger Schlossgarten zusammen gesessen und haben diesen tollen Abend mit sehr vielen persönlichen Worten ausklingen lassen. Und immer wieder hat in diesen Gesprächen Astrid Harzbecker die unvergessene Alexandra erwähnt und betont, wie sehr ihr das künstlerische Vermächtnis von Alexandra am Herzen liegt.
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Der Abend im Riedenburger Schlossgarten in Bad Füssing wird mir sehr lange in Erinnerung bleiben. Astrid Harzbeckers musikalische Reise durch die 20 Jahre ihrer Bühnenpräsenz, die anschließenden Gespräche mit ihr, Hans-Jürgen Schmidt und Hans Greiner, die vielen persönlichen Worte und der besonders herzliche Empfang haben diesen Abend für mich zu einem besonderen Abend werden lassen. Dafür möchte ich an dieser Stelle vor allem Astrid Harzbecker und Hans-Jürgen Schmidt von ganzem Herzen danken. Ich hoffe und wünsche mir sehr, Astrid Harzbecker und Hans-Jürgen Schmidt bald wiedersehen zu können.
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Dr. Michael Rasig
Verein Alexandra-Freunde e.V.
- Vorsitzender - im September 2005

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