Alexandra-Open-Air-Konzert am 07.08.2016 mit Cornelia Corba in Leipzig

Bericht: Thomas Stoye
Fotos: Copyright ©2016 Thomas Stoye

Nur wenige Tage nach Hamburg, Tellingstedt und Kiel traf ich mich mit Johanna Ernst in Leipzig. Wir sahen uns beim Leipziger Classic Open Air für Cornelia Corbas Hommage an Alexandra, "Alexandra - Ihre Lieder und ihr Schicksal".
Cornelia Corba ist allein aufgetreten, ohne musikalischen Begleiter. Durch den Open-Air-Charakter war die Musik, die wir hörten, sehr schön anzuhören.
Am besten gefielen mir von ihr in deutsch gesungen die Alexandra-Lieder "Mein Freund der Baum", "Sehnsucht" und "Schwarze Engel".
Cornelia Corba begleitete ihren Gesang gekonnt auf der Gitarre, gut und schön zu sehen als erfahrene Schauspielerin waren die Bewegungen und die Mimik zu den Alexandra-Liedern. Ihr Vortrag und Erzählen im eigenen Stil über Alexandras Leben waren schlüssig und gut zu verstehen und wurden durch Fotos auf einer großen Leinwand begleitet. Einige der Fotos kannte ich noch nicht, das war sehr interessant! Den Zuschauern gefiel es sehr gut, was man am großen Beifall hörte.
Zum Schluss als Zugabe hörten wir, wie zu Anfang, das Lied "Zigeunerjunge".
Bei der Zugabe schwenkte sie freundlich und mit Begeisterung die von mir und Johanna mitgebrachten Blumen. Eine freundliche Frau aus dem Publikum hat von Johanna und mir dabei netterweise Fotos gemacht. Cornelia Corba hat sich über die Blumen sehr gefreut, und sie gab hinterher noch geduldig, freundlich und herzlich Autogramme.
Wir trafen auf eine den Menschen zugewandte Künstlerin und hatten mit ihr nette und herzliche Gespräche. Das hat mir sehr gefallen. Sie weiß sehr viel und hilft den Menschen, wenn sie kann und gibt ihnen Zuversicht.
Wie ich hörte, soll es nicht die letzte Alexandra-Vorstellung sein, auf eine Fortsetzung würden wir uns freuen. Interessant und schön war auch die Begegnung mit dem (Konzert-)Veranstalter des Leipziger Classic Open Air, Peter Degener.
Das Festival geht jedes Jahr über mehrere Tage, und es sind viele verschiedene Künstler und Musikrichtungen zu hören.

Bühne  Cornelia Corba auf der Bühne
Cornelia Corba auf der Bühne Cornelia Corba auf der Bühne
Johanna Ernst und Thomas Stoye vor der Bühne Gruppenfoto, Cornelia Corba mit Johanna Ernst und Thomas Stoye

 


Bericht: Johanna Ernst

In München, bei ihrem Auftritt am 13.07. auf dem Tollwood-Sommerfestival, war die Atmosphäre viel intimer und die ganze Show war auch mehr in Richtung Theaterstück, das so aufgebaut war, dass sie als Alexandra immer an die Mutter Briefe schrieb. Außerdem sah man auf der Leinwand zu Anfang, wie Cornelia Corba zu Alexandras Grab geht, und zum Schluss dann, wie sie den Friedhof wieder verlässt. Sie hat mehrsprachig gesungen, auch in Russisch und Französisch, was in Leipzig nicht der Fall war. Da sah man auf der Leinwand zwar auch Bilder von Alexandra, aber nicht, wie sie zu Alexandras Grab geht, und sie hat in Leipzig auch ausschließlich auf Deutsch gesungen.

In München waren außerdem ihre Mutter (welche die Idee zu dem Stück hatte) und ihr Sohn (der kurz mit ihr zusammen auf der Bühne tanzte) mit dabei, das war in Leipzig ebenfalls nicht der Fall.

Besonders hervorheben möchte ich, dass Cornelia Corba ganz besonders nett ist im Umgang mit ihren Fans. Sie ist ganz besonders herzlich und lieb, das ist wirklich nicht bei allen so. Man sollte sie ausdrücklich auf unsere Treffen einladen, sie ist sicher eine große menschliche Bereicherung für den Verein! Ich habe selten so einen lieben, herzlichen Menschen kennengelernt.
Für meine (fremdsprachlich gebildeten) Ohren könnte sie vor allem die Aussprache bei den französischen Liedern noch etwas verbessern, aber ansonsten fand ich den Auftritt sowohl in München als auch in Leipzig wirklich gut und er wird Alexandra auf jeden Fall gerecht.

Zurück

Share